Alexander Schweitzer

SPD

Bei Anruf Job

Genossen sind einander solidarisch, ganz besonders der damalige rheinland-pfälzische Sozialminister, Alexander Schweitzer, der für seinen Schwager – SPD-Kreistagsmitglied – den Geschäftsführer des Pfalzklinikums in Klingenmünster anrief und sich dort wegen einer Bewerbung des selbigen um einen Lageristen-Job erkundigte. Später behauptete Schweitzer, sein Anruf sei in der festen Absicht erfolgt, seinem Schwager weder Vor- noch Nachteile zu verschaffen. Der Verwaltungsratschef des Klinikums Theo Wieder erklärte hingegen, Schweitzer hätte dem Geschäftsführer zwar nicht mitgeteilt, daß es sich um seinen Schwager handele, er würde sich aber freuen, wenn der Betreffende im Bewerbungsverfahren „sehr weit“ kommen würde. Ob er den Hörer auch in die Hand nahm, weil der SPD-Schwager statt des Tarifentgelts von 2000 Euro im Monat eben 3000 Euro verdienen wollte? Dieser Fall steht unter schwerem Filz-Verdacht! Ob solche Fälle in Rheinland-Filz „Einzelfälle“ sind oder eher die Regel? Das überlassen wir Ihrer Fantasie!